Pyrolyse von Kunsstoffhaltigem Hausmüll
Kraftwerksintegrierte Abfallpyrolyse
Als Pyrolyse wird die thermische Spaltung chemischer Verbindungen bezeichnet. Über hohe Temperaturen wird ein Bindungsbruch innerhalb von großen Molekülen erzwungen. Dieser Vorgang geschieht meistens unter Sauerstoffausschluss (anaerob) um eine Verbrennung zu verhindern (= Verschwelung).
Über eine Pyrolyseanlage können Abfallstoffe mit hohem Heizwert sehr effizient für die weitere Verbrennung umweltfreundlich aufbereitet werden. Dabei entstehenden Brennstoffe wie Pyrolysekoks und Pyrolysegas, die in der vorhandenen Kesselanlage mit verbrannt werden. Mit einer Pyrolyse lassen sich aus der gleichen Abfallmenge ca. 10-25 % mehr Wärmeleistung gewinnen.

- Schema: Vorgeschaltete Pyrolyse in Verbrennungsanlagen